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von Ingrid Pohlmann
Liebe Kneippfreunde.
„Schön ist es auf der Welt zu sein!“ sang einst der
Schlagerstar Roy Black:„Du kannst atmen! Du kannst gehen! Dich an
allem freun, und sehen!“
Im Monat Mai, wenn die Natur sich wie zu einem Fest
schmückt und die Sonne alles in schönsten Farben malt, empfinden wir
diese Freude besonders intensiv. Dann möchten wir mit all unseren
Sinnen uns selbst und die Umwelt wahrnehmen.
Da denk ich doch – während ich schreibe, mit wie vielen
Sinnen möchte ich denn den Mai erleben. Habe ich sie noch alle
beisammen? Wie viele müssten es denn sein? Sind es fünf, - oder sind
es sieben? Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen
benannten schon die Griechen im Altertum, Gleichgewichts- und
Bewegungssinn fügte man später hinzu.
Wie wichtig all diese Sinne für uns sind, wird uns meistens
erst klar, wenn sie nicht mehr funktionieren. Denn dann wird unsere
Lebensqualität eingeschränkt und wir müssen auf Möglichkeiten
verzichten, die früher selbstverständlich waren.
Allerdings können wir manchmal Alternativen finden, die vielleicht
nicht Genuss in Fülle bedeuten, aber dennoch ein Gefühl von Glück
und Freude schenken. Phantasie, Unternehmungslust, Neugierde,
bringen uns auf Ideen, wie wir unseren Alltag - trotz des einen oder
anderen Handicaps - lebendiger gestalten können. Und das ist doch
des Nachdenkens wert!
Wenn wir beim Überlegen fündig werden möchten, dann können
wir auch die Angebote des Kneippvereins einsehen. Sie stehen nicht
nur im Programmheft (erhältlich bei der Sparkasse und in der
Stadtbücherei) sondern Sie finden sie im Internet unter
http://www.kneipp-warendorf.de/ .
Das Aktuelle steht außerdem auf der Rückseite dieses Briefes.
Nun wünsche ich Ihnen und mir, dass der Wonnemonat Mai
hält, was wir von ihm erwarten, und dass wir das genießen können,
was in dem Gedicht beschrieben wird:
“Lieblich war die Maiennacht, Silberwölkchen flogen
Ob der holden Frühlingspracht freudig hingezogen“ (Lenau)
Doch wie immer das Wetter auch sein wird – Hauptsache wir
können sagen: „Schön ist es auf der Welt zu sein!“
Ihre
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Auch dieses Seminar ist auf ein großes Interesse gestoßen. Die
„Westfälische Nachrichten“ haben in der Ausgabe vom 22.04.2013
ausführlich mit Bild und Text darüber berichtet. Der Artikel steht
unter dem Titel „Immer ein gutes Tröpfchen im Glas“ und Untertitel
„Kneipp-Verein veranstaltet Weinseminar: Experte Conrad Schäfer
erklärt, worauf es ankommt“. Dem folgenden Wortlaut und Bildern von
Meena Stavesand bleibt nichts hinzuzufügen.
„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“, sagt Heilpraktikerin Ulrike Ritz nach ihrem Vortrag über die gesundheitlichen Aspekte moderaten Weingenusses und verkündet damit gleichzeitig das Motto der anschließenden Weinprobe mit dem Fachberater Conrad Schäfer, die der Kneipp-Verein am Samstagabend organisiert hatte. „Sie sollen heute ohne schlechtes Gewissen die Weine genießen“, so Ritz.
Zuvor hat die Heilpraktikerin nämlich darauf hingewiesen, dass Wein in Maßen durchaus gesundheitsfördernd sein kann: Es komme nicht auf den Alkohol, sondern auf die Inhaltsstoffe an, die beispielsweise die Zellenarbeit aktivieren, die Durchblutung verbessern oder generell entgiften.
Nach dem Vortrag bringt Conrad Schäfer den rund 30 Teilnehmern des Seminars zehn Weine näher: vier Weiße, fünf Rote und einen Rosé. Gemeinsam haben die edlen Tropfen, dass sie alle aus Italien stammen. „Italien ist ein Top-Weinland“, sagt Schäfer und begründet dies auch mit historischen Ausführungen zur Antike und zum Mittelalter.
Auch zum Weingenuss erläutert der Warendorfer Wissenswertes: „Essen und Wein soll sich ergänzen und nicht erdrücken. Der Wein darf nicht zu schwer sein für das Essen – und umgekehrt.“ Und wer sich gerade bei den verschiedenen Geschmacksnuancen noch nicht so auskennt, dem hilft Schäfer. Zu einem Pinot Giorgio erklärt er: „Die reife Birne und die Zitrusfrüchte schmeckt man deutlich. Der hat Ecken und Kanten.“ Wer das nicht herausschmeckt, dem macht der Fachmann Mut: „Die Zunge kann man schulen. Und was man riechen kann, schmeckt man irgendwann auch.“
Am Ende des Seminars wünscht der Weinexperte, der vor zehn Jahren seine Ausbildung zum Weinfachberater abschloss, den Anwesenden immer ein gutes Tröpfchen im Glas. Zehn Beispiele haben die Teilnehmer am Samstagabend schon einmal bekommen.
Infobrief April 2013
fKreativkurs „Frühjahrsbasteln“ am 09.03.2013
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